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Projekt diAMpro

Projektname:

Partnervorhaben "Integrative Simulationen von Komponenten der ALM Prozesskette" im Verbundprojekt "Digitale, automatisierte und selbstadaptierende ALM-Fertigungskette"

Förderstelle:

BMBF (LuFO V - 3)

Projektpartner:

Assoziierte Partner:

Beschreibung:

Ziel des Vorhabens:

Im Rahmen des Partnervorhabens „Integrative Simulationen von Komponenten der ALM Prozesskette“ werden innovativen Simulationsmethoden für verschiedene Komponenten der ALM Prozesskette entwickelt, sodass die im Verbundprojekt entwickelten Simulationsmethoden die gesamte AM Prozesskette abbilden. Mit Hilfe der Simulationen können Prozessparameter in verschiedenen Stationen der ALM Produktionskette im Vorfeld angepasst werden, um Prozessabbrüche zu vermeiden, die Bauteilqualität zu verbessern und die Produktivität zu steigern. In einer digitalisierten AM Prozesskette können die Simulationen mit von den AM Anlagen gemessenen Input-Daten automatisiert gestartet werden und bilden den Kern für eine erfolgreiche Selbstadaption der Anlagen. Dies stellt eine Weiterentwicklung der bereits bestehenden AM Produktionssysteme hin zu intelligenten, adaptiven Fertigungsnetzwerken (smart factory) dar und ist ein bedeutender Schritt zur Etablierung der Luftfahrtbranche als Leitmarkt der Industrie 4.0.

Aktueller Stand:

Das Vorhaben wurde im September 2018 mit einem erfolgreichen Kick-Off Treffen gestartet und befindet sich aktuell in der Anfangsphase der Bearbeitungszeit.

Geplantes Vorgehen:

Um das Ziel zu erreichen werden Simulationsmethoden für die Prozesssimulation, die Wärmenachbehandlung und das Heißisostatische Pressen (engl. hot isostatic pressing / HIP) entwickelt. Außerdem werden alle im Verbundprojekt diAMpro entwickelten Methoden untereinander sowie mit den Messdaten der Anlagen verknüpft, sodass sie in einer digitalen selbstadaptierenden ALM factory einsetzbar sind.
Somit ergeben sich die folgenden Arbeitsziele für das Vorhaben:

  • Bestimmung der Einsatzmöglichkeiten der MLE Methode zur Simulation von Eigenspannungen und Bauteilverzug während des Aufbaus, ggf. Erweiterung der Methode (Prozesssimulation)
  • Entwicklung einer Methode zu Simulation der Wärmenachbehandlung und des HIP
    Prozesses
  • Schnittstellen und Methodenentwicklung zur Kopplung der Simulationsmethoden
    untereinander und zur Integration in eine digitale Prozesskette